Microsoft plant Ermittlung persönlicher Daten



Microsoft plant User-Daten zu ermitteln


Wie man dem Wissenschaftsmagazin „ New Scientist“ entnehmen kann, forschen Microsoft-Mitarbeiter in China daran, wie sich die Identität sowie persönliche Daten der Internetnutzer eruieren lassen, ohne dass der einzelne User sein Einverständnis dazu gibt. Anhand des Browser-Verlaufs soll es bereits jetzt möglich sein, Daten wie Alter und Geschlecht des Users zu bestimmen.

Auf lange Sicht könnte ein neuartiger Cookie zum Einsatz kommen, der jegliche besuchte Website protokollieren soll. Microsoft möchte auf diesem Wege Informationen über Name, Beruf, Ausbildung und Herkunft eines Internetusers sammeln. Nebst dem Cookie werden Statistiken über geschlechtsspezifische Themen zurate gezogen.

Bedenklich ist: Zu all dem muss der „durchleuchtete“ Internetnutzer nicht einmal seine Zustimmung geben. Ob die Software-Routinen, die derzeit bei Microsoft in Arbeit sind, jemals zum Einsatz kommen werden, ist fraglich. Bereits jetzt warnen Datenschützer vor der potentiellen Gefahr, via Internet ausspioniert zu werden und mutmassen, dass die Datenschutzgesetze etlicher Länder ein solches Vorgehen nicht dulden werden.







    ausdrucken    per Email versenden    bearbeiten 30.05.2007
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