Schweiz - DDoS-Angriffe - Massive Zunahme auch in der Schweiz



Bern, 29.10.2013 - Der grösste DDoS-Angriff in der Geschichte des Internets, E-Banking-Angriffe mit Smartphone-Trojanern und zahlreiche gezielte Spionageangriffe bilden inhaltlich die Schwerpunkte des heute publizierten 17. Halbjahresberichts der Melde- und Analysestelle Informationssicherung (MELANI). Zusätzlich veröffentlicht MELANI heute Sicherheitsempfehlungen zu industriellen Kontrollsystemen sowie zu Content Management Systemen.

Das erste Halbjahr 2013 war vor allem durch die Berichterstattung über die Internetüberwachung einzelner Nachrichtendienste geprägt, die durch den Informanten Edward Snowden bekannt gemacht wurden. Doch auch andere Ereignisse rund ums Internet, welche MELANI in ihrem heutigen Halbjahresbericht aufführt, waren in den letzten Monaten von Bedeutung.

Massive DDoS-Angriffe auch in der Schweiz

Bereits in den letzten Jahren wurde eine stetige Zunahme an DDoS-Angriffen (Distributed Denial of Service) beobachtet. Bei DDoS-Attacken werden von einer Vielzahl von Rechnern Anfragen auf eine Website mit dem Ziel versendet, diese lahmzulegen. Im Vergleich zu den Vorjahren hat die Intensität dieser Angriffe jedoch deutlich zugenommen. So erlitt die in der Schweiz ansässige Non-Profit-Organisation Spamhaus einen der grössten DDoS-Angriffe in der Geschichte des Internets. Bei einem weiteren Angriff auf Dritte wurden die DNS-Server (Domain Name System) der Stiftung SWITCH missbräuchlich für DDoS-Attacken eingesetzt. Im aktuellen Halbjahresbericht werden Massnahmen zum Schutz der eigenen DNS-Infrastruktur vor Missbrauch aufgezeigt.



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