Urteil des Bundesgerichtes zu Street View in der Schweiz steht aus - Google startet Werbekampagne



Als Google Street View im August 2009 in der Schweiz gestartet wurde, dauert es nicht lange, bis der Eidgenössische Datenschutzbeauftragte Hanspeter Thür das Unternehmen forderte, seinen Dienst wieder vom Netz zu nehmen. Da es der Software nicht in allen Fällen gelingt, Gesichter und Kontrollschilder zu 100% unkenntlich zu machen, sei die Privatsphäre der Schweizer Bürger nicht ausreichend geschützt. Das Bundesverwaltungsgericht hatte der Klage von Thür Recht gegeben, woraufhin Google im Mai dieses Jahres Einspruch beim Bundesgericht einlegte. Das abschließende Urteil steht noch aus, ein Termin ist bis dato nicht bekannt.
 
Wie von Google zu vernehmen ist, würde eine Bestätigung des Urteils durch das Bundesgericht das Ende für Street View in der Schweiz bedeuten. Die Forderungen Thürs seien allein schon aus technischer Sicht nicht erfüllbar. Eine hundertprozentige Sicherheit, dass alle Gesichter und Kennzeichen unkenntlich gemacht würden, könnte es nicht geben. Google hat nun eine Image- und Informationskampagne gestartet, die einen TV-Spot (siehe Video unten) und Anzeigen in diversen Printmedien und Internetportalen umfasst. Bei den Schweizern ist der kostenlose Service derweil ohnehin schon sehr beliebt. Mehr als die Hälfte habe ihn schon genutzt.
 


 

 Urteil des Bundesgerichtes zu Street View in der Schweiz steht aus - Google startet Werbekampagne


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    ausdrucken    per Email versenden    bearbeiten 12.09.2011
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