Keine Unterstützung für Domain .berlin



Domain .berlin ausgebremst

Wie es aussieht, wird Berlin nun doch nicht die erste Metropole sein, die auf eine eigene Domain-Endung blicken darf. Der Berliner Senat wird die entsprechenden Pläne aller Voraussicht nach nicht unterstützen, dass eine Genehmigung für .berlin auch eine Mitverantwortung für die redaktionellen Inhalte bedeute. Dieses Mitentscheidungsrecht lehnt der Senat jedoch ab. Zudem bestehen Zweifel, ob sich eine Regionbezogene Domain wie .berlin auf Dauer durchsetzen könnte.

Dieser Beschluss ist eine Schlappe für die Initianten „dotBerlin“. Trotzdem will man nicht aufgeben und stemmt sich den Argumenten der Stadtregierung entgegen. Die Befürchtung, .berlin Domains könnten sich als Konkurrenz im eigenen Lager entwickeln, widerlegt der dotBerlin-Geschäftsführer Dirk Krischenowski damit, dass die neue Domain eine Ergänzung für das bestehende Portal berlin.de sein soll. Nicht nur Privatleute, sondern auch Firmen und Behörden könnten sich mit einer auf die Hauptstadt bezogenen Adresse im Internet präsentieren.

Zudem bestünde die Möglichkeit, das „Rennen“ um die erste Weltmetropole mit eigener Top Level Domain zu gewinnen. Allerdings ist New York mit der Domain .nyc, gefolgt von Paris (Domain .paris) den Berlinern dicht auf den Fersen.

Es sieht zwar nicht so gut aus, aber immerhin ist das letzte Wort für die Domain .berlin noch nicht gesprochen. Die SPD hat verlauten lassen, dass die Idee, trotz Ablehnung vom Senat noch mal prüfen möchte.

Diskussion um .berlin

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    ausdrucken    per Email versenden    bearbeiten 19.06.2007
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